Radioprogramm

Bayern 2

Jetzt läuft

Das ARD-Nachtkonzert (II)

05.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

05.03 Uhr
BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

06.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

06.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Morgen Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

08.30 Uhr
kulturWelt

09.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

09.05 Uhr
radioWissen

Superfood Gar nicht super Kartoffel Die nahrhafte Knolle Das Kalenderblatt 22.7.1947 Dagobert Duck erblickt das Licht der Comicwelt Von Simon Demmelhuber Superfood - gar nicht super Autorin: Roana Brogsitter / Regie: Anja Scheifinger Superfood Produkte wie Avocados, Chiasamen, Weizengras, die Goji-Beere oder Chlorella-Alge sind Trend. In ihnen stecken jede Menge Vitamine, Mineralien, Antioxidantien, Ballaststoffe oder Omega-3-Fettsäuren. Der Begriff "Superfood" ist nicht geschützt, wissenschaftliche Belege für den Nutzen der Produkte fehlen in der Regel. Trotzdem haben sich der Umsatz und die Produktion der 'exotischen' Lebensmittel weltweit vervielfacht. Käufer versprechen sich von ihrem Konsum eine bessere Gesundheit, den Schutz vor Krankheit und sogar Heilung. Verbraucherschützer und Ernährungsmediziner warnen allerdings vor diesen Heilsversprechen. Superfood-Produkte können einen wertvollen Beitrag zu einer gesunden Ernährung leisten, aber: Meist sind sie teurer und immer wieder fielen bei Kontrollen hohe Schadstoffbelastungen auf. Manche Produkte verlieren auf ihren langen Transportwegen zudem einen Teil ihrer wertvollen Inhaltsstoffe. Ihr ökologischer Fußabdruck ist in der Regel schlecht. Und was viele nicht wissen: Die Produktion der Lebensmittel hat in ihren Herkunftsländern gravierende wirtschaftliche, ökologische und soziale Folgen. Immer öfter werden die Exoten auch in Europa und den USA angebaut - gut für uns, schlecht für die Kleinbauern in den Herkunftsländern. Dabei gibt es zu nahezu allen sogenannten Superfood Produkten super regionale Alternativen: Johannisbeeren, Leinsamen, Rotkohl, Walnüsse, Hirse. Langsam erkennen auch immer mehr Verbraucher den Wert heimischen Superfoods. Kartoffel - die nahrhafte Knolle Autorin: Claudia Steiner / Regie: Irene Schuck Die Kartoffel ist eines der wichtigsten Nahrungsmittel der Welt. In Südamerika wird die zur Familie der Nachtschattengewächse gehörende Pflanze seit mehr als 8000 Jahren kultiviert. Erst im 16. Jahrhundert brachten Seefahrer das Gewächs nach Europa, doch zunächst galt es hierzulande nur als hübsche Zierpflanze, die in botanischen Gärten ausgestellt wurde. Später sicherten Kartoffeln das Überleben vieler Menschen und ermöglichten auch das starke Bevölkerungswachstum während der Industrialisierung. Kartoffelkrankheiten wie die Krautfäule sorgten im 19. Jahrhundert für große Ernteausfälle und hatten katastrophale Hungersnöte zum Beispiel in Irland zur Folge. Heute sind in Deutschland rund 200 Sorten zugelassen, weltweit gibt es mehrere Tausend. Kultivierte Kartoffeln werden in frühe, mittlere und späte Sorten unterteilt. Ein Dickmacher sind sie - wie oft angenommen wird - nicht. Erst durch fettreiche Soßen oder das Frittieren werden Kartoffeln besonders kalorienreich. Vielmehr enthalten die gesunden Erdäpfel viele Vitamine und essentielle Aminosäuren. Moderation: Birgit Magiera Redaktion: Matthias Eggert

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch

radioReportage: Wald- und Wiesenklau - Diebstahl in der Landwirtschaft Von Rebecca Reinhard und anderes 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung Wald- und Wiesenklau: Diebstahl in der Landwirtschaft Von geklauten Äpfeln bis zu gestohlenen Bienenvölkern - bei Diebstahl haben Landwirte oft schlechte Karten. Ist das ein einkalkulierbarer Verlust - oder sind bayerische Felder gar Schauplatz organisierter Kriminalität?

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Mittag

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
kulturLeben

Wiederholung um 20.05 Uhr

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Das Faultier Langsamkeit als Überlebenstrick Lianen Unverwüstliche Kletterkünstler Das Kalenderblatt 22.7.1947 Dagobert Duck erblickt das Licht der Comicwelt Von Simon Demmelhuber Das Faultier - Langsamkeit als Überlebenstrick Autorin: Brigitte Kramer / Regie: Eva Demmelhuber Faultiere (Folivora) sind Sympathieträger. Sie hängen den ganzen Tag in Bäumen herum, schieben ab und zu gemächlich Grünzeug in sich hinein und begeben sich nur einmal pro Woche zur Toilette. In freier Wildbahn schlafen die Säugetiere, die mit Ameisenbären und Gürteltieren verwandt sind, gar nicht so viel, nur knapp zehn Stunden pro Tag. Allerdings bewegen sie sich auch im wachen Zustand so wenig, dass sie wortwörtlich Moos ansetzen. Das ist Teil ihrer Überlebensstrategie, denn so tarnen sie sich in den feuchten Wäldern Mittel- und Südamerikas. Und weil sie wenig Energie verbrauchen, einen langsamen Stoffwechsel und wenig Muskelmasse haben, reichen ihnen die nährstoffarmen Blätter, die sonst keiner mag. Alles unter Kontrolle also bei den heute noch lebenden, sechs Faultierarten. Es gibt sie seit rund 30 Millionen Jahren auf der Erde. Genug Zeit, um sich an das Leben im Hängematten-Modus anzupassen: Lange Gliedmaßen, kräftige Krallen, geringes Körpergewicht. Wer ein Faultier stört, muss allerdings mit recht flinken Hieben und kräftigen Bissen rechnen. Lianen - unverwüstliche Kletterkünstler Autorin: Gudrun Fischer / Regie: Susi Weichselbaumer Wer denkt bei Lianen nicht gleich an Tarzan und Jane, wie sie sich mit Hilfe langer Sprosse - Lianen - von Urwaldwipfel zu Wipfel hangeln? Lianen wurzeln erstaunlicherweise fest in der Erde. Danach ist ihr wichtigstes Ziel: vom Boden ganz nach oben zum Licht zu gelangen. Sie nutzen andere Pflanzen als Träger, schaden ihnen aber nicht, denn sie sind keine Schmarotzer. Zum Festhalten entwickelten sie verschiedene Strategien, je nachdem, zu welcher Pflanzenart sie gehören. Manchmal benutzen sie sogar sich selbst, um hoch zu klettern. Lianen können sich teilen, können Luftwurzeln entwickeln und viele tragen riesige, wunderschöne Blüten. Gudrun Fischer lief durch den atlantischen Regenwald in den Bergen bei Rio de Janeiro, auf der Suche nach dem schönsten Lianengeflecht. Eine brasilianische Botanikerin hatte erzählt, dass sie dort nach zwölf Jahren eine verschollene Liane fand. Lianen wachsen in Brasilien nicht nur im Urwald, sondern auch in Trockengebieten. Ein Meer aus Lianen windet sich vor allem durch den botanischen Garten von Rio de Janeiro. Erstsendung: BR 2013 Moderation: Birgit Magiera Redaktion: Bernhard Kastner

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Anja Scheifinger im Gespräch mit Joe Löhrmann, Pianist Wiederholung um 22.05 Uhr Um die Welt mit einem Klavier- Joe Löhrmann baut sein Piano am Wasserfall auf, in den Bergen oder am Strand. In seinem Buch "My travelling piano" und bei uns in "Eins zu Eins. Der Talk"erzählt er, wie erseine beiden Leidenschaften, Muszieren und Reisen, miteinander verbindet.

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Mittag 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

Der Golfstrom Kreislauf mit vielen Unbekannten Von Roana Brogsitter Das Golfstromsystem sorgt dafür, dass weite Teile Europas vom Klima bevorzugt sind. Palmen in Irland, Apfelbäume in Nordnorwegen, eisfreie Häfen im Winter - all das hat Nordeuropa der warmen Meeresströmung zu verdanken. In der Wissenschaft heißt sie Atlantic Meridional Overturning Circulation (AMOC), Altlantische Meridionale Umwälzbewegung. Sie bringt warmes Wasser aus den Subtropen die US-Ost-Küste entlang Richtung britische Inseln, Norwegen, Sibirien. AMOC ist der größte Fluss dieser Erde und trotzdem sieht man ihn nicht. Wie ein riesiges Förderband transportiert er das warme salzhaltige Wasser nach Norden, sinkt dort ab und fließt als Tiefenströmung zurück nach Süden. Doch der Motor des Systems gerät durch die Klimaerwärmung ins Stocken. Neueste Untersuchungen deutscher, britischer und irischer Wissenschaftler zeigen: Das Golfstromsystem ist derzeit so schwach wie nie in den letzten 1600 Jahren. Die Klimaforscher Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und seine Kollegin Levke Caesar von der irischen Maynooth University befürchten, es könnte sich bis 2100 um fast die Hälfte abschwächen, wenn die globale Klimaerwärmung ungehindert fortschreitet. Die Folgen könnten sehr folgenreich sein: kühlere Sommer, dreimal mehr Frosttage im Winter, mehr heftige Winterstürme in Europa, Hurrikanes in den USA und ein Anstieg des Meeresspiegels an der US-Ostküste. Aber die Abkühlung hätte auch Folgen für die Ökosysteme im Nordatlantik. Gibt es einen sogenannten Kipppunkt, an dem das System komplett zusammenbricht? Nicht nur diese Frage beschäftigt Forscher weltweit. Umstritten ist auch, ob erste Auswirkungen tatsächlich auf ein Schwächeln der Heizung Europas zurückzuführen sind, oder ob es andere Ursachen gibt. Und: Was ist mit der Klimaerwärmung an sich? Könnte sie die Effekte eines schwächeren Golfstromsystems am Ende aushebeln? Redaktion: Matthias Eggert

18.30 Uhr
radioMikro

radioMikro Wunderlampe Die Spielsendung in radioMikro Von und mit Geli Schmaus und Cornelia Neudert Telefon: 0800 - 246 246 - 7 (gebührenfrei!)

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Pfiff, die Schiffsratte Josefine Von Kilian Leypold Erzählt von Stefan Zinner Pfiff, die Schiffsratte (4/5): Josefine Zauberhaft pfeifen kann Pfiff wie keine Ratte sonst. Allerdings gibt es da so ein Mäusemädchen, das Josefine heißt ...

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Mit Franziska Eder und Roderich Fabian

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
kulturLeben

Wiederholung von 14.05 Uhr

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioTexte am Donnerstag

Nach oben buckeln, nach unten treten - Diederich Heßling ist fies, feige und rücksichtslos. "Der Untertan" ist Heinrich Manns scharfsinniger Blick auf das, was jeden autoritären Laden zusammenhält. Zum 150. Geburtstag des Schriftstellers fast ungekürzt: 19 Stunden Lesung mit Hans Korte Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp Nach oben buckeln, nach unten treten - Heinrich Manns Roman ist eine großartige Reise in die Gesellschaft des Kaiserreichs, aber der Typus "Diederich Heßling" war leider nicht nur unter Wilhelm I. und II. vertreten. Genial Manns Beschreibung der Persönlichkeit, die autoritäre Systeme am Laufen hält - und schmerzlich wahr seine psychologische Hellsichtigkeit. Wer heute von Diederich lese, denke an Donald Trump, nämlich den Untertan an der Macht, schrieb die Wochenzeitung "Die Zeit". Und so war "Der Untertan" seit Entstehen (ab 1906) und Erscheinen (als zusammenhängender Roman 1918, der Vorabdruck wurde nach dem Ausbruch des ersten Weltkriegs unterbrochen) immer schon "aktuell wie nie". "Ein weiches Kind", mit Schlägen zugerichtet, lernt Diederich schnell, wie ein erfolgreicher deutscher Mann sein muss: schneidig, rücksichtslos und von "namenloser Zivilfeigheit" (Tucholsky). Befehlen und Gehorchen lernt er in Schule, Studentenverbindung und in Liebessachen, dem Militär und dem Kaiser gilt seine Bewunderung, Dienst leisten will er aber lieber nicht. Als Fabrikchef macht er liberalen Gedanken und nicht blonden Elementen den Garaus, wo's nur geht. Ein Jahrhundertroman, unterhaltsam, erschütternd und klug, im Jahr des 150. Geburtstags Heinrich Manns fast ungekürzt zu hören in der klassischen Lesung auf Bayern 2 und als BR-Podcast, 19 Stunden in einer historischen Aufnahme mit Hans Korte (NDR 1991, Bearbeitung für Podcast BR 2021). Moderation und Redaktion: Judith Heitkamp.

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Anja Scheifinger im Gespräch mit Joe Löhrmann, Pianist Wiederholung von 16.05 Uhr Um die Welt mit einem Klavier- Joe Löhrmann baut sein Piano am Wasserfall auf, in den Bergen oder am Strand. In seinem Buch "My travelling piano" und bei uns in "Eins zu Eins. Der Talk"erzählt er, wie erseine beiden Leidenschaften, Muszieren und Reisen, miteinander verbindet.

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Die Musik von Morgen

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.03 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 23.7.1697 - Erste deutsche Klassenlotterie

00.10 Uhr
Concerto bavarese

Christof Johannes Weiß: "Gespräch unter Freunden" (Iris Trio); Katrin Klose: "Accord - Hommage à Grisey" (Tiroler Kammerorchester InnStrumenti: Gerhard Sammer); Tobias PM Schneid: Klaviertrio Nr. 3 - "Amadé" (Seraphin Trio); Heinz Winbeck: Symphonie Nr. 5 (Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Dennis Russell Davies)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Percy Grainger: "Danish Folk-Music Suite" (The Melbourne Symphony Orchestra: Geoffrey Simon); Engelbert Humperdinck: Klavierquintett G-Dur (Andreas Kirpal, Klavier; Diogenes Quartett); Johann Sebastian Bach: "Wer mich liebet, der wird mein Wort halten", BWV 59 (Lisa Larsson, Sopran; Panajotis Iconomou, Bass; Monteverdi Choir; The English Baroque Soloists: John Eliot Gardiner); Paul Hindemith: Orgelkonzert (Rosalinde Haas, Orgel; hr-Sinfonieorchester: Werner Andreas Albert); Johann Baptist Vanhal: Symphonie D-Dur (London Mozart Players: Matthias Bamert)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Claude Debussy: Fantasie (Zoltán Kocsis, Klavier; Budapest Festival Orchestra: Iván Fischer); Franz Berwald: Klaviertrio Nr. 1 Es-Dur (The Seraphin Trio); Michael Haydn: Symphonie A-Dur (Deutsche Kammerakademie Neuss: Frank Beermann)

04.58 Uhr
Impressum