Webradio und Livestream

Spezialtipp

ARD Radiofestival 2021

Bild: BR/Johanna Schlüter

Samstag, 20:04 Uhr BR-Klassik

Oper W.A. Mozart

ARD Radiofestival 2021

Idomeneo / Münchner Opernfestspiele. Das ARD-Radiofestival 2021 unter der Federführung des WDR bietet bundesweit vom 26. Juni bis 17. September täglich ab 20.00 Uhr allerbeste Sommer-Radio-Unterhaltung aus neun ARD-Kulturprogrammen und ganz Europa. Das Prinzregententheater in München.

Tagestipp

Heute, 21:05 Uhr BR-Heimat

Zeit für Bayern

Es riecht nicht alles gut was kracht Kleine Kulturgeschichte des Feuerwerks in Bayern Von Sarah Khosh-Amoz Wettermacher in Bayern ... Von Hexen, Meteorologen und Luftverpestern Von Carlo Schindhelm Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 Es riecht nicht alles gut was kracht Kleine Kulturgeschichte des Feuerwerks in Bayern Von Sarah Khosh-Amoz Lärm gehört seit ältesten Zeiten in allen Kulturen zum Feiern und zu jedem Fest. Man lässt es buchstäblich einmal "richtig krachen". Dafür wurde schon in der Antike alles genutzt, was laut ist: Glocken und riesige Schellen, Ratschen, Klöppel und Peitschen. Mit der Erfindung des Schießpulvers im 14. Jahrhundert setzt eine neue Tradition ein. Ebenso wie bis heute in orientalischen Ländern vor Freude in die Luft geschossen wird, böllern bei uns etwa die Berchtesgadener Weihnachtsschützen in der Heiligen Nacht und zu Silvester. Aus diesem Schießen hat sich in der Barockzeit die europäische Variante "Feuerwerk" entwickelt. In der Zeit für Bayern-Sendung besucht Sarah Khosh-Amoz den Feuerwerker Peter Ruppert in Unterhaching bei München. Mit seinem Sohn betreibt er das Geschäft "Himmelsschreiber". Und Peter Sauer aus Gersthofen bei Augsburg stellt Feuerwerke noch selbst her und tüftelt an neuen Kreationen. Ein Feature über Vergangenheit und Gegenwart eines Stücks Feierkultur. Wettermacher in Bayern ... Von Hexen, Meteorolgen und Luftverpestern Von Carlo Schindhelm Im Juni 1616 zerstören, Frost, Regen und Hagel die Ernte. Bereits wenige Wochen später sind die Schuldigen gefunden. Nachweislich kommen 420 Menschen im Hexenturm im unterfränkischen Zeil ums Leben. Die meisten sind Frauen. Zwei Mal ist das Wetter Anlass für die Hexenverfolgung. Für die Menschen des Mittelalters sind Wetterphänomene ein ungeheuerliches Schauspiel, das als göttliches Wunderzeichen gedeutet wird. Mit Glockengeläut und Kanonenschüssen versuchen sie Gewitter zu vertreiben. Vergeblich! Das Wetter bleibt ein großes Rätsel. Auch die Sternegucker suchen nach Antworten und glauben sie bei den Planeten gefunden zu haben. So deutet etwa der Altdorfer Astrologe Abdias Trew: Merkur könne je nach Stand zur Sonne Winde hervorrufen, "die verhältnismäßig reich an Dunst sind, örtlich Schnee- oder Regenfälle" mit sich brächten. Erst im 18. Jahrhundert beginnen Wissenschaftler in Bayern Messungen durchzuführen. Die Bayerische Akademie der Wissenschaften nimmt sich dem Wetter an. Es entsteht ein erstes Netz von Beobachtungsstationen, etwa auf dem Hohen Peißenberg. Einfache Instrumente erfassen Luftdruck und Temperatur. Noch heute gibt es auf dem Hohen Peißenberg eine voll automatisierte Beobachtungsstation des Deutschen Wetterdienstes. Eine Vielzahl von Daten fließen beim Deutschen Wetterdienst in München zusammen, um mit Hilfe von hochkomplexen Modellen das Wetter vorherzusagen. Ein Wetter das man meint, jederzeit im Griff zu haben - über das Handy per App. Gleichzeitig hat das Wetter noch immer nicht seine Ungeheuerlichkeit verloren und unsere Generation muss mit dem Klimawandel erkennen: Wetter ist auch menschengemacht.

Konzerttipp

Heute, 19:30 Uhr Ö1

Festival Glatt Verkehrt live

Luisa Cottifogli Trio und SuRealistas live im Hof der Winzer Krems Im Rahmen des Glatt- -Verkehrt-Italien-Schwerpunkts sind heute Sängerin Luisa Cottifogli und die SuRealistas im Hof der Winzer Krems zu Gast. Luisa Cottifoglis Gesang speist sich aus vielerlei Quellen zwischen Folk, Pop, Jazz und klassischer indischer Musik, die sie vor Ort studiert hat. Bekannt geworden ist sie mit ihrem 1994 in Bologna gegründeten, rein weiblichen A-cappella-Sextett Vocinblù, 2008 war sie Teil des Jazzensembles Quintorigo, das die vielbeachtete Hommage-CD "Play Mingus" vorlegte. Cottifoglis aktuelles Album "Come un albero d"inverno" von 2017 ist ein Spiegel ihres breiten Horizonts, der hier von Jodlern über Volksliedmelodien bis zu sakralen Gesängen reicht. Die Sängerin, die als Glatt Verkehrt-Artist in Residence den gesamten Juli über in Krems weilt, wird die Bühne mit ihren Triokombattanten Gabriele Bombardini (Gitarre) und Enrico Guerzoni (Violoncello) sowie einem österreichischen Überraschungsgast teilen. Um selbige dann den SuRealistas zu überlassen, der gewitzten Band um die aus Argentinien in die Toskana emigrierten Brüder Cornejo - namentlich: Jeremías, Joaquín und Agustín Cornejo. Zu ihren politisch engagierten, spanischen Texten treten die jazzig angefixten Bläserstimmen von Tenorsaxofonist Gianni Valenti und Trompeter Mauro La Mancusa sowie eine mit vielfältigen Grooves zwischen Cumbia und Latin-Pop bestens vertraute Rhythmusgruppe. Die SuRealistas sind erstmals live in Österreich zu erleben! Gestaltung: Rainer Elstner

Hörspieltipp

Heute, 20:00 Uhr SRF 2 Kultur

Hörspiel

«Il Ritorno in Patria» nach einer Erzählung von W. G. Sebald Mit «Il Ritorno in Patria» schuf W. G. Sebald ein Stück Weltliteratur. Die autobiographisch anmutende Erzählung handelt vor allem von der Sehnsucht nach Heimat - und von der unerbittlichen Gegenwart der Erinnerung. Zu Sebalds 20. Todestag gibt es erstmalig eine Hörspielfassung des Textes.

Featuretipp

Heute, 21:05 Uhr Bayern 2

Zeit für Bayern

Es riecht nicht alles gut was kracht Kleine Kulturgeschichte des Feuerwerks in Bayern Von Sarah Khosh-Amoz Wettermacher in Bayern ... Von Hexen, Meteorologen und Luftverpestern Von Carlo Schindhelm Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 Es riecht nicht alles gut was kracht Kleine Kulturgeschichte des Feuerwerks in Bayern Von Sarah Khosh-Amoz Lärm gehört seit ältesten Zeiten in allen Kulturen zum Feiern und zu jedem Fest. Man lässt es buchstäblich einmal "richtig krachen". Dafür wurde schon in der Antike alles genutzt, was laut ist: Glocken und riesige Schellen, Ratschen, Klöppel und Peitschen. Mit der Erfindung des Schießpulvers im 14. Jahrhundert setzt eine neue Tradition ein. Ebenso wie bis heute in orientalischen Ländern vor Freude in die Luft geschossen wird, böllern bei uns etwa die Berchtesgadener Weihnachtsschützen in der Heiligen Nacht und zu Silvester. Aus diesem Schießen hat sich in der Barockzeit die europäische Variante "Feuerwerk" entwickelt. In der Zeit für Bayern-Sendung besucht Sarah Khosh-Amoz den Feuerwerker Peter Ruppert in Unterhaching bei München. Mit seinem Sohn betreibt er das Geschäft "Himmelsschreiber". Und Peter Sauer aus Gersthofen bei Augsburg stellt Feuerwerke noch selbst her und tüftelt an neuen Kreationen. Ein Feature über Vergangenheit und Gegenwart eines Stücks Feierkultur. Wettermacher in Bayern ... Von Hexen, Meteorolgen und Luftverpestern Von Carlo Schindhelm Im Juni 1616 zerstören, Frost, Regen und Hagel die Ernte. Bereits wenige Wochen später sind die Schuldigen gefunden. Nachweislich kommen 420 Menschen im Hexenturm im unterfränkischen Zeil ums Leben. Die meisten sind Frauen. Zwei Mal ist das Wetter Anlass für die Hexenverfolgung. Für die Menschen des Mittelalters sind Wetterphänomene ein ungeheuerliches Schauspiel, das als göttliches Wunderzeichen gedeutet wird. Mit Glockengeläut und Kanonenschüssen versuchen sie Gewitter zu vertreiben. Vergeblich! Das Wetter bleibt ein großes Rätsel. Auch die Sternegucker suchen nach Antworten und glauben sie bei den Planeten gefunden zu haben. So deutet etwa der Altdorfer Astrologe Abdias Trew: Merkur könne je nach Stand zur Sonne Winde hervorrufen, "die verhältnismäßig reich an Dunst sind, örtlich Schnee- oder Regenfälle" mit sich brächten. Erst im 18. Jahrhundert beginnen Wissenschaftler in Bayern Messungen durchzuführen. Die Bayerische Akademie der Wissenschaften nimmt sich dem Wetter an. Es entsteht ein erstes Netz von Beobachtungsstationen, etwa auf dem Hohen Peißenberg. Einfache Instrumente erfassen Luftdruck und Temperatur. Noch heute gibt es auf dem Hohen Peißenberg eine voll automatisierte Beobachtungsstation des Deutschen Wetterdienstes. Eine Vielzahl von Daten fließen beim Deutschen Wetterdienst in München zusammen, um mit Hilfe von hochkomplexen Modellen das Wetter vorherzusagen. Ein Wetter das man meint, jederzeit im Griff zu haben - über das Handy per App. Gleichzeitig hat das Wetter noch immer nicht seine Ungeheuerlichkeit verloren und unsere Generation muss mit dem Klimawandel erkennen: Wetter ist auch menschengemacht.

Podcast

Deutschlandfunk

Nachrichten vom 24.07.2021, 02:59 Uhr

Autor: Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion Sendung: Nachrichten

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NDR

Ins Gras beißen die anderen

17 Monate sind vergangen, seit Jason Getty einen Mann umgebracht und in seinem eigenen Garten verbuddelt hat. 17 Monate mit Alpträumen, weil ihn das dunkle Geheimnis direkt vor seiner Haustür schier in den Wahnsinn treibt. Was, wenn der stinkende Kadaver doch noch entdeckt wird? Irgendwann beschließt Jason, den inzwischen verwilderten Garten auf Vordermann bringen zu lassen. Dabei soll das heikle Areal natürlich ausgespart bleiben. Prompt machen die Arbeiter einen Leichenfund! Der Tote ist aber nicht der Mann, den er selbst vor mehr als einem Jahr ins Jenseits befördert hat.

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